Die Geschichte des Akkordeonorchesters

 

 

 

Im Frühjahr 1967 wurde das Akkordeonorchester Sulz, damals noch Akkordeon-Spielgruppe genannt, ins Leben gerufen und dem Musikverein Sulz angegliedert. Peter Fittig hieß der Mann, der hinter der ganzen Sache steckte und mit ihm 17 Akkordeonspielerinnen und Spieler, die den Anfang machten. Das Interesse am Akkordeonspielen war so groß, dass sich die Anzahl der Spieler innerhalb kürzester Zeit verdoppelt hatte. 1969 gehörten zum 1. und 2. Orchester, sowie zur Anfängergruppe insgesamt 40 Spielerinnen und Spieler.

 Der Dirigent Peter Fittig hatte mit der Jugendausbildung alle Hände voll zu tun, so dass er bald Unterstützung brauchte. Manfred Raible griff Peter Fittig bei dieser Arbeit tatkräftig unter die Arme. Viele Auftritte bei Konzerten, beim alljährlichen Neckar- und Kinderfest und bei sonstigen Veranstaltungen, konnten verzeichnet werden, bis im September 1971 Peter Fittig aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Dirigent abgeben musste.

 

In die Fußstapfen von Peter Fittig trat Manfred Raible, der zum damaligen Zeitpunkt bereits das 2. Orchester dirigiert hatte. Offiziell übernahm er am 20. September 1971 die Leitung beider Orchester, sowie die komplette Jugendausbildung. Es verging Jahr um Jahr, und mit neuem Wind wuchs auch die Zahl der Anhänger ständig. 1981 gab es 29 Aktive im 1. Orchester, 25 Aktive im 2. Orchester und 14 Anfänger in der Ausbildung - eine stolze Zahl von 68 Musikerinnen und Musikern. Highlights während der Ära Raible waren die jährlichen Weihnachtskonzerte, die zusammen mit der Stadtkapelle des Musikvereins Sulz veranstaltet wurden. 1983 konnte man das Akkordeonorchester Sulz sogar zweimal im Radio hören. Weitere Auftritte in der Kirche, ob zur Umrahmung einer Hochzeit oder Taufe aus den eigenen Reihen, oder das Mitwirken bei anderen Veranstaltungen und Konzerten haben viele Freundschaften beschert. Ein sehr inniges Verhältnis hat sich über die Verbindung von Manfred Raible zum Harmonikaorchester Glatten entwickelt.

  

Aus gesundheitlichen Gründen kam es dann am 25.04.1997 im Rahmen eines Frühlingskonzertes zu einem weiteren Wechsel des Dirigenten. Manfred Raible, vom Musikverein zum Ehrendirigenten ernannt, übergab seinen Taktstock an Rumen Maltschev. Mit Rumen Maltschev - einem Vollblutmusiker - hatte der Musikverein Sulz einen guten Fang gemacht. Maltschev brachte viel Schwung und neue Ideen in das Orchester. Viele erfolgreiche Konzerte und sonstige Auftritte konnte das Akkordeonorchester unter der Leitung von Maltschev verzeichnen; außerdem wurde von ihm die Jugendarbeit wieder aufgenommen und Dank seinem Engagement gibt es seit November 1998 wieder ein Jugendorchester.

  

Bis zum Juli 2004 ging das Akkordeonorchester Sulz mit Rumen Maltschev einen gemeinsamen Weg. Aus beruflichen Gründen gab er sowohl die Jugendausbildung als auch die Dirigententätigkeit beider Orchester ab - leider!!! Nach einer ¼- bzw. ½ -jährigen dirigentenlosen Zeit, konnten wir ab Oktober 2004 für das Jugendorchester und die Jugendausbildung Sandra Kaupp als musikalische Leiterin gewinnen, und für das 1. Orchester ist seit Februar 2005 Ramona Merk verantwortlich. Beide Dirigentinnen sind Absolventinnen des Hohner-Konservatoriums in Trossingen. Am 15. Oktober 2005 präsentierten sich die beiden Orchester beim ersten Konzert mit den "neuen Dirigentinnen".

Das Publikum war begeistert.

 

Seit Herbst 2009 hat die Dirigentin des 1. Orchesters Ramona Merk zusätzlich die Leitung des Jugendorchesters sowie die Jugendausbildung am Keyboard und am Akkordeon übernommen, da die bisherige Jugenddirigentin Sandra Keller aufgrund Ihrer Familienplanung gekündigt hatte.